Musical Das Phantom der Oper in Hamburg

Nur für einen Tag wieder in Hamburg - Das Phantom der Oper am 15.02.2018

Am 15. Februar 2018 können Sie Andrew Lloyd Webbers "Phantom der Oper" noch einmal in Hamburg erleben!
Die Aufführung findet im
Mehr! Theater am Großmarkt statt.

Am 29. Juni 1990 wurde die Deutschlandpremiere von „Das Phantom der Oper“ zu einem Stück Hamburger Zeitgeschichte. Mit dem Argument der drohenden Kommerzialisierung war seinerzeit schon der Bau der eigens für „Das Phantom der Oper“ geplanten „Neuen Flora“ heftig umstritten. Trotz zahlreicher Klagen der Anwohner blieb die Baugenehmigung jedoch bestehen. Die Premiere des Stücks musste damit unter massivem Polizeischutz stattfinden. Vermummte Demonstranten bewarfen die Premierengäste mit Eiern, verfaultem Gemüse und Farbbeuteln. Zusätzlich musste die anschließende Premierenfeier aus Sicherheitsgründen an einem geheimen gehaltenen Ort abgehalten werden – die Altonaer Fischauktionshalle. Dies alles tat dem Erfolg von „Das Phantom der Oper“ jedoch keinen Abbruch. Etwa acht Millionen Gäste besuchten das Musical allein während der ersten 11 Jahre Spielzeit in Hamburg.

In Hamburg beendet!

Das Musical Das Phantom der Oper spielte vom 29.06.1990 bis 30.06.2001 und vom 28.11.2013 bis 30.09.2015 im Theater Neue Flora in Hamburg.

In der „Neuen Flora“ wurde das Musical Das Phantom der Oper mit Peter Hofmann und Anna Maria Kaufmann in den Hauptrollen am 29. Juni 1990 (Preview am 19. Juni 1990) erstmals in Hamburg aufgeführt. „Das Phantom der Oper“ ist ein Musical von Lord Andrew Lloyd Webber und Richard Stilgoe, welches auf dem gleichnamigen Roman des Franzosen Gaston Leroux beruht. Das Stück erzählt die Geschichte vom Phantom der Oper, welches in den Kellergewölben einer Pariser Oper wohnt. Fasziniert von der Stimme des Chormädchens Christine lehrt er sie das Singen und entwickelt eine gefährlich einnehmende Zuneigung zu ihr. Stimmungsvolle, düstere Balladen und spektakuläre Bühneneffekte machen diese Musicalinszenierung zu einem einzigartigen Erlebnis mit Gänsehaut-Garantie.

Die Handlung

Paris 1871: Während einer Opernprobe stürzt ein Teil der Kulisse ein. Primadonna Carlotta Giudicelli weigert sich weiterzusingen. Als Ersatz wird das Chormädchen Christine vorgeschlagen. Sie singt vor und darf bei der Galavorstellung auftreten.

Nach dem Auftritt erzählt Christine Meg Giry vom Engel der Lieder, der sie das Singen gelehrt hat. Später taucht Raoul auf und beglückwünscht sie zu ihrem Erfolg. Er und Christine kennen sich noch aus Kindertagen und Raoul gesteht ihr seine Zuneigung. Beide werden unwissend vom Phantom beobachtet, welches sich ebenso in Christine und ihre Stimme verliebt hat.

Alleine in der Garderobe hört Christine erneut den Engel der Lieder. Rasend eifersüchtig offenbart der Engel ihr seine wahre Identität als das Phantom der Oper. Er nimmt sie mit in die Kellergewölbe der Oper.


Das Phantom der Oper. Die Höhepunkte der Hamburger Aufführung Soundtrack

Dort gelingt es Christine dem Phantom die Maske unerwartet vom Gesicht zu reißen. Das Phantom ist außer sich vor Wut und Trauer und bringt sie wieder zurück.

Die Operndirektion erhält Anweisungen des Phantoms per Brief. So soll u.a. Christine weiterhin die Hauptrollen von Carlotta übernehmen. Das Phantom droht mit einer schrecklichen Katastrophe, wenn seine Anweisungen nicht erfüllt werden.

Trotzdem singt Carlotta weiterhin die Hauptrollen. Unter lautem Gelächter des Phantoms bringt sie während einer Aufführung plötzlich jedoch nur noch Gequake über die Lippen. Kurz darauf fällt der erhängte Bühnenmeister von oben herab auf die Bühne. Christine flieht mit Raoul auf das Dach der Oper. Sie hat schreckliche Angst vor dem Phantom und Raoul versucht sie zu beruhigen. Das Phantom beobachtet die beiden und kocht vor Wut. Es erscheint hoch über der Bühne und bringt den Kronleuchter zu Fall.

Sechs Monate später erscheint das Phantom auf dem Maskenball der Oper und übergibt der Direktion seine neueste Komposition – die Oper „Don Juan, der Sieger“. Wieder sollen zahlreiche Anweisungen befolgt werden und Christine die Hauptrolle spielen. Gemeinsam mit Raoul beschließt die Direktion dem Phantom diesmal eine Falle zu stellen.

Christine sucht Zuflucht am Grab ihres Vaters von dem sie sich Trost und Hilfe erhofft. Raoul kann Schlimmeres verhindern, als plötzlich das Phantom auftaucht und versucht Christine erneut in seinen Bann zu ziehen. Das Phantom schwört Rache.

Während der Aufführung von „Don Juan, der Sieger“, ermordet das Phantom den Hauptdarsteller Piangi und nimmt unerkannt dessen Platz ein. Während eines Duetts mit Christine nimmt er einen Ring vom Finger und steckt ihn Christine an. Als dann der tote Piangi entdeckt wird, demaskiert Christine das Phantom vor dem gesamten Publikum. Im Opernsaal entsteht ein großes Durcheinander, welches dem Phantom die Flucht ermöglicht. Dabei entführt er Christine erneut in sein Versteck.

Raoul und Giry folgen ihnen. Als Giry sich nicht tiefer in den Keller hineinwagt, geht Raoul allein weiter und wird vom Phantom gefangen genommen. Das Phantom stellt Christine vor die Wahl: Entweder sie verbringt den Rest ihres Lebens zusammen mit ihm und Raoul kommt frei oder Christine kann ich Freiheit leben und Raoul stirbt. In einem Anflug von Mitleid, gegenüber dem Phantom, beschließt Christine es zu umarmen und küsst es auf den Mund. Von weitem hört man Giry mit einem Rettungstrupp. Das Phantom befiehlt Raoul mit Christine zu verschwinden. Schnell gibt Christine dem Phantom seinen Ring zurück.

Als der Rettungstrupp näher kommt, setzt sich das Phantom auf seinen Thron und verschwindet unter seinem Mantel. Giry trifft im Versteck ein und findet auf dem Thron nur noch die zurückgebliebene Maske des Phantoms.
 

Hintergrundinformationen

Allgemein erfreut sich „Das Phantom der Oper“ weltweit großer Beliebtheit. Das Stück, welches auf dem gleichnamigen Roman von Gaston Leroux basiert, wird seit seiner Uraufführung 1986 in London ununterbrochen vor ausverkauftem Haus am Londoner Westend und am New Yorker Broadway gespielt. Es gilt als eines der bekanntesten und beliebtesten Musicals überhaupt. In seiner bisherigen Spielzeit hat „Das Phantom der Oper“ mehr als 130 Millionen Zuschauer in seinen Bann gezogen.

Neben dem riesigen Besucherandrang gewann es auch viele Preise. So zum Beispiel sieben Tony Awards, dem Oscar des amerikanischen Musiktheaters. Hinzu kommen Auszeichnungen mit mehr als 50 der wichtigsten internationalen Theaterpreise. Die musikalische Einspielung der britischen Premierenbesetzung ist bis heute mit mehr als 40 Millionen verkauften Exemplaren das erfolgreichste Cast-Album aller Zeiten.

Der Erfolg kommt nicht von ungefähr. Neben der schauderhaften und gleichzeitig faszinierenden Geschichte des Phantoms der Oper, welches eine gefährliche Zuneigung zu dem Chormädchen Christine entwickelt, kommt nicht nur die unvergleichliche Musik von Andrew Llyod Webber sondern eine ebenso fantastische Bühnentechnik mit spektakulären Effekten, die die Zuschauer mit dem Geschehen auf der Bühne verschmelzen lässt.

Um die perfekte Illusion abzurunden, werden Requisiten, die nicht von Hand gemacht werden können, in Antiquitätengeschäften aufgestöbert. So z.B. Puderdosen aus dem 19. Jahrhundert, Seidenblumen oder Parfumflakons. Die maßgeschneiderten Perücken werden teilweise mit Originalwerkzeugen aus dem 19. Jahrhundert in Form gebracht.

Die Besetzung des Musicals muss sich in Sänger und Tänzer der Pariser Opéra Populaire des 19. Jahrhunderts verwandeln. Dazu werden pro Vorstellung etwa 180, nach Originalvorlagen aus fünf Epochen geschneiderte Kostüme aus Seide, Brokat und Spitze sowie aus Chiffon und Tüll verwendet. Die dafür benötigten Stoffe stammen aus Frankreich, Italien, Amerika, Indien und England. Ein Großteil der Kostümdekorationen stammt von Flohmärkten und Antikläden, um die historische Qualität der Kostüme zu unterstützen.

Spielzeiten & Musical Ticket Preise

Die Tickets für „Das Phantom der Oper“ bewegten sich in einer Preisklasse von ca. 40,- bis 120,- EUR. Je nach Vorstellung kann der Preis variieren. Gegen einen Aufpreis können zusätzlich verschiedene Specials gebucht werden, wie beispielsweise ein exklusives Dinner vor Beginn der Vorstellung.

 

Anfahrtsmöglichkeiten

Das Theater „Neue Flora“ ist sehr gut mit dem PKW (Richtung HH-Centrum/Altona) als auch mit allen öffentlichen Verkehrsmitteln (Haltestelle: Holstenstraße) zu erreichen. Zum Parken steht ein kostenpflichtiges Parkhaus zur Verfügung. Dieses liegt direkt am Theater in der Alsen- und Holstenstraße.